Fünfte Reise 2022

Auf meiner fünften Ghana-Reise bin ich ziemlich viel hin- und hergefahren. Die Nummern geben die chronologische Reihenfolge der Orte an, wo ich von Oktober bis Dezember 2022 war.

Erst kurz in Tema (1), Elmina (2), Koforidua (3), zum Bunso-EcoPark (3) und über schlechte Straßen nach Kpasa (4).

Hauptstraße nach Norden, zwischen Nkwanta und Kpasa …
Es steckt häufiger Mal (eigentlich täglich) ein Yam-LKW fest und die Kinder der Umgebung kommen zum schieben.
Kpasa: Trocknung von Paprika, Okra und vermutlich Palm-Nuts
Kpasa Yam-Markt

Vor Kpasa, östlich von Nkwanta und fast schon an der Grenze zu Togo gibt es den Kyabobo Wasserfall.

Von Kpasa (4) fuhr ich über Bimbila, Makongo und Yeji (5) (mit Boot, wie vor zwei Jahren schon einmal) und Kumasi nach Elmina (6) zurück. Die Strecken bisher und auch die folgenden Strecken fuhr ich mit TroTro-Bussen, was schon ein Erlebnis für sich ist. Im November und Dezember war ich dann auch mit dem Fahrrad unterwegs.

Makongo am Volta-River

Makongo: Schlafplatz einer Fischerfamilie (mit Moskitonetz und nicht ganz unter freiem Himmel)
Fischtrocknung im Hafenstädtchen Elmina
Fischerboot im neuen, 2021 erbauten Hafen Elmina
Elmina, Kinder
Öffentliches Krankenhaus in Takoradi
Ein bisschen improvisiert wird überall.
Notaufnahme
Mit Harry im Krankenhaus Takoradi (7)
Rundhäuser westlich von Fufulso-Junction
Überall Kinder, hier am Straßenrand westlich von Fufulso-Junction

In Wa (10) habe ich mir ein Fahrrad gekauft und bin damit über Wechiau (Flusspferde) und Kulmasa (heilige Krokodile) Larabanga (alte Moschee) und Mole (14) nach Damongo gefahren. In Mole gibt es den größten Nationalpark Ghanas mit Antilopen, Elefanten, diversen Affenarten und noch vielem mehr.

Wa Naa’s Palace (Wa Königspalast)
Mit dem Fahrrad kurz vor Ga, während der Radtour in der Upper West und Savannah Region im Norden von Ghana
Larabanga, alte Moschee

Verglichen mit dem Norden von Ghana war der Rest der Reise weniger spektakulär, d.h. ich habe ab Kumasi weniger Fotos gemacht. Es ging per Rad dann von Kumasi nach Obuasi (12) in der Mitte des Landes und von Mankessim (13) nach Cape Coast (14) an der Küste entlang mit dem Rad. In Cape Coast verkaufte ich das Fahrrad.

Koforidua. Hier ging einst die Bahnstrecke Accra – Kumasi entlang. Von Kumasi konnta man bis Takoradi (bis 2006 noch aktiv) und im Dreieck zurück nach Accra per Bahn fahren.

Zum Abschied besuchte ich nochmals Freunde in Kumasi, kurvte dort mit einem geliehenen Rad noch ein bisschen umher, und wäre sehr gerne mit dem Zug zur Hauptstadt Accra zurück. Nur leider ist die Strecke nicht mehr befahrbar.

Nationalparks (Kakum, Mole, Boabeng)

Es gibt nur noch wenige Urwald-Abschnitte in Ghana. Zwei davon sind der Kakum National Park, der 30 km nördlich von Cape Coast liegt, und der Mole National Park im Westen des Landes. Es gibt in Westafrika kein Großwild, folglich ist auch keine Foto-Safari möglich. Aber immerhin kann man in Mole mit etwas Glück Antilopen oder Elefanten sehen.

im Kakum National Park nördlich von Cape Coast
der Baumwipfelpfad „Canopy Walkway“ im Kakum National Park – In 40 Meter Höhe sind die Baumriesen noch mindestens 1 Meter dick.

Sehenswert ist auch die Ortschaft Boabeng-Fiema, die in einem Urwald liegt. Dort leben die heiligen Affen. Es gibt einen eigenen Friedhof, jeder verstorbene Affe bekommt einen eigenen Grabstein.

Affenpark Boabeng: Hier leben die heiligen Affen.
Auch hier gibt es noch Reste des Regenwaldes.
In Boabeng-Fiema kommen die neugierigen Affen bis in die Küchen der beiden kleinen Ortschaften
Übernachtet habe ich oft im Zelt, wie hier in Kintampo, nahe des gleichnamigen Wasserfalls, der nur einige Kilometer nordwestlich von Boabeng-Fiema liegt. Eine so grüne Wiese wie hier ist selten in Ghana.
Eingangsschild des Bole National Parks. Der bekannteste Nationalpark Ghanas liegt in der Savannah Region des Landes.
Rundhütten habe ich nur im Norden von Ghana, jedoch südlich von Tamale gesehen. Sonst sind alle Häuser rechteckig. Kirchen auch mal achteckig.
Übernachtung auf dem park-eigenen Campingplatz. Hier war ich für mich alleine, die meisten übernachten lieber im (überteuerten) Hotel des Parks.
Früh morgens beginnt die geführte Tour zu Fuß durch den National Park.
Ich hatte Riesenglück, die Elefanten zu sehen.
Kob-Antilope. Dafür, dass ich weniger als 24 Stunden in dem Park war und nur zu Fuß -immer mit einem Guide- unterwegs war, habe ich wirklich viel gesehen. Wie gesagt, ich hatte Riesenglück, andere sehen das in zwei Wochen nicht.
Blick auf die Wasserstelle von Oben.
Aburi, ein Städtchen mit guter Aussicht über die Greater-Accra-Ebene, liegt nur 50 km nördlich von der Hauptstadt entfernt und hat einen sehr gepflegten Botanischen Garten.
Termitenhügel gibt es überall in Ghana, nicht nur hier,
im Botanischen Garten von Aburi

Ergänzung 2022: Sehenswert sind auch der EcoPark in Bunso, die Wasserfälle in dem kleinen Kyabobo-Nationalpark an der Grenze zu Togo, die Hippos am Black Volta River in Wechiau (an der Westgrenze zu Burkina-Faso) und die heiligen Krokodile in Kulmasa.