Es gibt vier Lieblingsgerichte, auf die alle in Ghana schwören und die Grundlage für die Ernährung des Landes sind. Alle drei sind aus gestampftem Etwas, und werden dann noch (meist sehr scharf) gewürzt.
- Fufu = gemacht aus gestampftem Maniok, eine Art Kartoffel
- Banku = gemacht aus Mais oder Yam, der großen Kartoffelart, und Plantain
- Kenkey = gemacht aus Mais, umwickelt mit Bananenblätter
- Waakye (gespr. Wɔtschi) = Gericht aus Reis, Bohnen und Hirseblättern
Natürlich gibt es auch Reis (Riceballs: Fried Rice oder Jollof Rice) oder Spaghetti. Dazu entweder ein hartgekochtes Ei, Fisch oder ein kleines Stück Fleisch.
Folgende Soßen kann man dazu bekommen:
- Ghana-Soup (mit Okro), meist schleimig
- sehr scharfe Leight- oder Garlik-Soup
- Palm-Nut-Soup, sehr lecker
Plantain, das sind die großen Bananen. Im Unterschied zu „Banana“, die viel kleiner sind. Die Blätter von den Bäumen sind kaum zu unterscheiden.
Und dann gibt es jede Menge an Mangos, Kokosnüsse und andere Nüsse, Ananas. Zum Würzen gibt es Pfeffer (Pepper), Paprika, Zucker (aus Zuckerrohr), Salz (aus Salzseen) und vieles mehr, was man so auf den Märkten kaufen kann.
Fisch, meistens getrocknet, oder Fleisch, meist Huhn, gibt es manchmal als Beilage dazu. Auf den Straßen wird aber auch Spagetti oder Reis, Salat, Pfannkuchen, frittierte Maisbällchen, Kebab (Fleischspießchen vom Grill) verkauft.
Getrunken wird Wasser aus Plastikbeuteln (für 20 Peswas, 2020 / für 40 Peswas, 2022 / für 50 Peswas, 2025) oder, deutlich teurer, Bottle-Voltic-Water (für 5 bis 6 Cedis, 2022, das sind ca. 0,50 EUR). Malte ist Malzbier, Club Beer ist ein alkoholhaltiges Bier. Schnaps wird verwendet, um Geister zu beschwören. Es gibt auch Fanta oder Cola und eine Reihe lokaler Limonaden, gekühlt oder ungekühlt, aber wohl nur in Städten und größeren Dörfern.










Während das Kochen der Speisen fast schon öffentlich stattfindet ist das Essen, also die Nahrungsaufnahme eine persönliche Privatngelegenheit, für die man sich zurückzieht, in dem man sich in eine Ecke für sich alleine hinsetzt. Entsprechend wenig Restaurants sind zu finden, und wenn man welche findet, das mit meist nur einem Gericht (Fufu oder Reis mit einer Soup). Da muss man mit wackeligen Plastikstühlen oder einfachen Holzbänken vorlieb nehmen.
Eine geselliges „Miteinander-Essen-Gehen“, in Familienrunde oder im Freundeskreis, habe ich so gut wie nirgends gesehen. Lediglich die amerikanischen Fast-Food-Ketten wie KFC und Pizza-Hut, in der Nähe von Durchgangsstraßen oder in Einkaufszentren gelegen, gibt es. Und so gut wie nur dort wird an hohen Esstischen und stabilen Stühlen gegessen. Sonst sind es (maximal) kleine Plastik-Tische, wackelige Plastik-Stühle oder Holzbänke. Die Fast-Food-Restaurants werden wenig besucht. Gleiches gilt für Supermärkte (Melkom), denn in Ghana kauft man lieber frisch auf dem Markt.
Manch einer fängt auch wilde Tiere, was in Nationalparks verboten ist.
Es gibt auch Kneipen und Bars, mit und ohne Spielautomaten, mit und ohne Billardtische mit und ohne Warnhinweis, dass Minderjährige und Schwangere keinen Alkohol trinken dürfen.

Kokosnüsse, Melonen, Ananas, frische frittierte Getreidebällchen, Yam-Stücke in Pommes-Form, geräucherten Fisch, hartgekochte Eier mit Pepper-Soße oder gegrillte Bananen oder gegrillte Kebap-Fleischspieße wird sehr häufig am Straßenrand mundfertig angeboten.
(3x Fotots Fufu-stampfen gelöscht + 2x Absatzt ergänzt 04/2025) (Bild Kokosnüsse gelöscht, zwei Video und das Foto der Fishermens-Bar ergänzt 01/2026)