Es gibt drei Lieblingsgerichte, auf die alle in Ghana schwören und die Grundlage für die Ernährung des Landes sind. Alle drei sind aus gestampftem Etwas, und werden dann noch (meist sehr scharf) gewürzt.
- Fufu = gemacht aus gestampftem Maniok, eine Art Kartoffel
- Banku = gemacht aus Mais oder Yam, der großen Kartoffelart, und Plantain
- Kenkey = gemacht aus Mais, umwickelt mit Bananenblätter
Natürlich gibt es auch Reis oder Spaghetti. Folgende Soßen kann man dazu bekommen:
- Ghana-Soup (mit Okro), meist schleimig
- sehr scharfe Leight- oder Garlik-Soup
- Palm-Nut-Soup, sehr lecker
Plantain, das sind die großen Bananen. Im Unterschied zu „Banana“, die viel kleiner sind. Die Blätter von den Bäumen sind kaum zu unterscheiden.
Und dann gibt es jede Menge an Mangos, Kokosnüsse und andere Nüsse, Ananas, Paprika, Pfeffer, Zuckerrohr, Salz (aus Salzseen).
Fisch, meistens getrocknet, oder Fleisch, meist Huhn, gibt es manchmal als Beilage dazu. Auf den Straßen wird aber auch Spagetti oder Reis, Salat, Pfannkuchen, fritierte Maisbällchen, Kebab (so werden alle Fleischspießchen genannt) verkauft.
Getrunken wird Wasser aus Plastikbeuteln (für 20 Peswas, 2020 / für 40 Peswas, 2022) oder, deutlich teurer, Bottle-Voltic-Water (für 2 oder 3 Cedis, 2020 / für 5 bis 6 Cedis, 2022, das sind ca. 0,50 EUR). Malte ist Malzbier, Club Beer ist ein alkoholhaltiges Bier. Schnaps habe ich nur gesehen, wenn Geister beschworen wurden. Es gibt auch Fanta oder Cola und eine Reihe lokaler Limonaden, gekühlt oder ungekühlt, aber wohl nur in Städten und größeren Dörfern.













