Von Juni bis August 2018 fuhr ich in den Süden von Ghana (Cape of 3 points, dem südlichsten Punkt in Ghana) und zu den Sklavenburgen in CC und in Elmina und natürlich zu den Freunden der ersten Reise.





























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Von Juni bis August 2018 fuhr ich in den Süden von Ghana (Cape of 3 points, dem südlichsten Punkt in Ghana) und zu den Sklavenburgen in CC und in Elmina und natürlich zu den Freunden der ersten Reise.





























Das erste Mal war ich von Ende Dezember 2017 über Silvester bis Februar 2018 in Ghana. Ich wollte insbesondere Leute in Ghana begegnen, ohne diese oder ihr Leben zu ändern. Folglich habe ich bei meiner ersten Ghana Reise keine Touristenattraktionen besucht.
In den sechs Wochen habe ich nur in der Hauptstadt Accra und in der Hafenstadt Cape Coast andere Weiße gesehen, also auch nicht an den Boti-Wasserfällen oder am Botsumtwi-See. Um so mehr wurde mir „Obruni – Obruni (weißer Mann)“ nachgerufen.






















Ich habe mir für 300 Ghc (ca. 60 EUR) ein gebrauchtes Fahrrad gekauft, mit dem ich etwa 400 km von Accra nach Norden zum Akosombo-Damm (dem großen Volta-Staudamm) und (da gerade kein Boot über dem Volta-See fuhr) von dort weiter bis in das Bergdörfchen Agogo fuhr. Dabei habe ich in den 10 Tagen (hoffentlich) alles erlebt, was für eine größere Tour nötig ist: Stadt und Land, Autobahnen, Schnellstraßen und Feldwege, Sonne und Regen, Gegenden mit und ohne Läden und elektrischen Strom, Übernachtungen Privat, im Zelt, in Guesthouses und in einfachen Hotels. In Agogo habe ich das Fahrrad wieder zum halben Preis verkauft, allerdings kaputt.
Fahrräder kauft man am besten an einer ganz bestimmten Straße im Westen von Accra, nähe „dem“ Circle. Dort gibt es auch Mopets und Motorräder aller Art zu kaufen.
Nichts hat mehr Spaß gemacht, als im Verkehr der Hauptstadt Rad zu fahren. Ich habe mir sogar extra eine große Klingel gekauft, aber gegen das Gehupe der Autos kommt man nicht an. Es ist schon eine Herausforderung, zwischen Fußgängern, Mopeds, Rikschas (neu im Straßenbild) und Tro-Tro-Bussen voranzukommen. Trotz diesem Chaos tragen die Fußgänger alles auf dem Kopf, können also nicht einfach zur Seite springen, und warten wollen diese natürlich auch nicht.
Die Luft war wegen der Autoabgase extrem schlecht. Bei der Botschaft der Elfenbeinküste habe ich auch ein Visum bekommen, dafür musste ich zweimal quer durch Accras Innenstadt fahren – mit dem neuen Fahrrad natürlich.






















Nach dieser erste (Test-)Radtour hat ich dann 2020 und 2022 weitere Radtouren gemacht und mit Polarsteps dokumentiert.